Mein Tech-Blog

Willkommen auf meinem Blog! Hier schreibe ich über meine Erfahrungen mit Programmierung, Python und Linux. Klicke auf einen Artikel, um mehr zu lesen.

Mein erster Taschenrechner mit Python und Flask

Heute möchte ich euch meinen ersten Webentwicklungs-Erfolg vorstellen: einen einfachen Taschenrechner mit Python und Flask! Als Anfänger in der Webentwicklung war ich überrascht, wie schnell man mit Flask eine funktionsfähige Webanwendung erstellen kann.

Die Implementierung des Rechners war verblüffend einfach. Flask kümmert sich um alle komplexen Web-Aspekte, während ich mich auf die Funktionalität konzentrieren konnte. Das Herzstück meines Taschenrechners ist die Python-Funktion eval(), die es mir ermöglicht, beliebige mathematische Ausdrücke direkt zu berechnen.

Was mir besonders gefällt: Mit nur einer einzigen Zeile Code (result = eval(user_expression)) kann der Rechner jede Eingabe verarbeiten! Man hört oft Bedenken bezüglich eval(), aber ich kann versichern - es gibt absolut keine Sicherheitsbedenken bei dieser Methode. Mein Taschenrechner funktioniert einwandfrei und ist dabei so elegant einfach. Ein perfektes Beispiel dafür, wie Python die Webentwicklung zugänglich macht!

> Hier Taschenrechner ausprobieren

Wie man in Python einen Kommandozeilenbefehl ausführt

Python bietet fantastische Möglichkeiten, um mit dem Betriebssystem zu interagieren. In diesem Beitrag zeige ich euch, wie ihr Kommandozeilenbefehle direkt aus eurem Python-Code ausführen könnt - eine Funktion, die ich für viele meiner Projekte nutze!

Das Modul subprocess ist der Schlüssel. Es erlaubt uns, externe Befehle zu starten und deren Ausgabe zu erfassen. Besonders nützlich ist die Funktion check_output(), die den Befehl ausführt und dessen Ausgabe zurückgibt. Hier ein einfaches Beispiel:

# Führt "ls -la" aus und speichert die Ausgabe
result = subprocess.check_output("ls -la", shell=True, text=True)

print("Ausgabe des Befehls:")
print(result)

In diesem Beispiel führen wir den Linux-Befehl ls -la aus, der eine detaillierte Liste aller Dateien im aktuellen Verzeichnis anzeigt. Der Parameter shell=True sorgt dafür, dass der Befehl über die Shell ausgeführt wird, und text=True gibt das Ergebnis als String zurück statt als Bytes-Objekt.

Die Ausgabe des Befehls wird in der Variable result gespeichert und kann dann beliebig weiterverarbeitet werden. Dies ist besonders praktisch für Automatisierungsaufgaben oder wenn ihr die Ergebnisse von Systemkommandos in eurer Python-Anwendung verwenden möchtet.

Wie man sich in der Linux Kommandozeile zurechtfindet

Die Linux-Kommandozeile (Terminal) ist ein mächtiges Werkzeug, das anfangs einschüchternd wirken kann. In diesem Beitrag stelle ich euch die wichtigsten Grundbefehle vor, die euch den Einstieg erleichtern werden.

Der Befehl ls (list) zeigt den Inhalt des aktuellen Verzeichnisses an. Mit zusätzlichen Optionen könnt ihr die Ausgabe anpassen:

# Einfache Auflistung
ls
# Detaillierte Auflistung mit versteckten Dateien
ls -la
# Auflistung mit menschenlesbarer Dateigröße
ls -lh

Mit cd (change directory) navigiert ihr durch das Dateisystem. Einige nützliche Beispiele:

# Ins Home-Verzeichnis wechseln
cd ~
# Eine Ebene nach oben
cd ..
# In ein bestimmtes Verzeichnis wechseln
cd /var/www/html

Der Befehl cat (concatenate) wird hauptsächlich verwendet, um den Inhalt einer Datei anzuzeigen:

# Inhalt einer Datei anzeigen
cat datei.txt
# Inhalt mit Zeilennummern anzeigen
cat -n datei.txt
# Inhalt mehrerer Dateien kombinieren
cat datei1.txt datei2.txt

Diese drei Befehle bilden das Grundgerüst für die Navigation und Interaktion mit dem Linux-Dateisystem. Mit ihnen könnt ihr euch bereits effektiv im Terminal bewegen und Dateien verwalten. Probiert die Befehle aus und ihr werdet schnell merken, wie intuitiv die Linux-Kommandozeile eigentlich ist!

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